Die Kampagne „Hass schadet der Seele – Liebe tut der Seele gut“  ist bereits im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 aus einer Initiative des Evangelischen Kirchenkreis Berlin Stadtmitte entstanden. Jetzt stehen wieder Wahlen an, und wir beobachten eine weitere gesellschaftliche Radikalisierung. Aus diesem Grund wollen wir die Kampagne wieder stärker ins Bewusstsein holen. Kirchengemeinden und andere kirchliche Einrichtungen auf dem Gebiet der EKBO machen mit entsprechenden Bannern, Plakaten und anderen Materialien darauf aufmerksam. Eine Social-Media-Aktion weitet die Kampagne in den digitalen Raum.

Zum Hintergrund: Die Kampagne ist aus unserer Sorge um die zunehmende Menschenfeindlichkeit und Kälte in unserer Gesellschaft erwachsen. Menschen werden ausgegrenzt und angegriffen, sie werden wegen ihrer Religion, Herkunft oder sexuellen Identität als gefährlich, dumm oder minderwertig angesehen. Auch innerhalb unserer Kirche teilen Menschen diskriminierende und nationalistische Ideen. Wir stellen uns dem klar entgegen und sagen: Hass schadet der Seele! Populismus schadet der Seele! Rassismus schadet der Seele!

Vor diesem Hintergrund ist der Satz „Liebe tut der Seele gut“ zu verstehen. Wir hoffen und glauben, dass ein Leben in Gerechtigkeit und Frieden möglich ist. Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes und soll erfahren können: Liebe tut der Seele gut.